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Argentinien ist das Land des Tango. Carlos Gardel, "El Zorzal Criollo", hat diese Musikrichtung derart gepraegt, dass man noch jahrelang nach seinem Tod an verschiedenen Orten im Land spontan singende und tanzende Tango-Leute bewundern konnte und dies haelt bis heute an.

11.1.: Bei ununterbrochenem Regen gings per Bus von Puerto Iguazu, unserer ersten Station in Argentinien, durch das ehemals von Jesuiten erschlossene, subtropische Misiones nach Posadas (Provinzhauptstaedtchen). Misiones ist die Holzkammer Argentiniens, verschiedene Hoelzer werden hier angepflanzt und abgeholzt. Speziell aufgefallen sind uns die schoenen Araukarien (argentinische Tanne). In Misiones liessen sich auch viele Schweizer und Deutsche nieder. Man sieht dies anhand der Familiennamen, die auf Werbeplakaten stehen oder auch anhand der blonden und rothaarigen Menschen, die uns unterwegs begegneten. Misiones und Paraguay sind aber auch die Heimat der Guarani-Indianer. Aufgefallen ist uns auch die argentinische Eigenart, staendig Mate-Tee zu trinken. Wo man hinschaut sieht man sie Thermosflaschen mit sich herumtragen und Mate-Trinkgefaesse mit Metallroehrchen (bombillas), aus welchem sie den ganzen lieben, langen Tag gemuetlich und genuesslich ihren Mate-Tee schluerfen. Am Abend spazierten wir entlang des Rio Parana, des fuenftgroessten Flusses der Welt. Zum z'Nacht genossen wir den typischen Parana-Fisch "Surubi".
12.1.: Heute Morgen besuchten wir die Ruinen einer sogenannten Jesuitenreduktion, San Ignacio de Mini, wo Jesuiten und frischmissionierte Guarani-Indianer im 17.-19.Jh. in sozialistisch organisierten "Stadt-Staaten" zusammenlebten. Der ganze Jesuitenstaat Misiones umfasste ein Gebiet von ueber 450'000 km2 und bestand aus 35 solcher Reduktionen. Dort fanden die Guarani Schutz vor den brasilianischen Sklavenjaegern, den "Bandeirantes".
Am Nachmittag haben wir (bei grosser Hitze) in Begleitung eines Rangers eine laengere Wanderung durch zwei aneinanderliegende Naturparks entlang des Flusses Parana gemacht. Sehr eindruecklich ist die Flora und Fauna des Regenwaldes mit seinen grossen, schwarzen Tiger-Ameisen, grossen, bunten Schmetterlingen, den sonnenbadenden Leguanen sowie den gigantischen Baeumen, wie z. B. Brennesselbaum! .
13.-14.1.: Busreise nach Corrientes. Kleine Stadtbesichtigung. Mit dem Taxi fahren wir in die Nachbarstadt Resistencia, welche am Eingang ins riesige "Chaco"-Sumpfgebiet liegt. Es ist sehr heiss und so kehren wir zurueck nach Corrientes, wo wir an den Parana-Fluss baden gehen.
15.1.: Flug nach Cordoba, wo uns Alejandros Bekannte am Flughafen abholen kamen. Kaum fuhren wir los, ueberraschte uns ein heftiges Gewitter mit Sturmboeen und Hagel. Wir mussten am Strassenrand halten. Der Wind schuettelte unser Auto durch, wir wussten nicht, ob wir noch abheben wuerden !! Unsere Freunde leben 80km ausserhalb von Cordoba in der pampinen Sierra im Doerfchen La Falda. Diese Region ist ein Sommerferienort vieler Argentinier, welche es in die Berge zieht. Nun wohnen wir bei Sara T. und Familie, welche sehr herzlich und gastfreundlich sind, in einem schoenen grossen Landhaus.
16.1.: Kleiderwaschtag !! Am Nachmittag Ausflug mit unseren Freunden in die wunderschoene Bergregion mit vielen Seen und viel Natur. Mit einem Sessellift fuhren wir auf den Aussichtspunkt Los Cocos, wo wir noch ein wenig hochwanderten, um einen fantastischen Ausblick auf die Region zu geniessen. Die Landschaft erinnert ein wenig an die Schweiz. Dort oben probierten wir auch die argentinische National-Suessigkeit aus: Alfajores. Suess und fein !!
17.1: Heute haben wir in einer organisierten Tour eine deutsche Siedlung "La Cumbrecita" (suedlich von La Falda) besichtigt. Unterwegs haben wir einige Ortschaften oder Stauseen der Region besucht, wie "Los Molinos" (Auf dem Foto ist auch Alberto dabei, der Sohn unserer Kollegin Sara). Kleine Staedte wie Cosquin, Alta Gracia (Ferienort von "Che Guevara"), Villa Carlos Paz waren auch auf dem Programm. Die Preise fuer lokale Touren sind wirklich guenstig im Vergleich zu frueheren Zeiten, als der Wechselkurs Dolar/Peso 1 : 1 war. Heute ist der Wechselkurs etwa 1 : 3.2.
Die Sierra von Cordoba verfuegt ueber eines der besten Mikroklimen der Welt, darum ist sie ein beliebter Ferien- und Kurort fuer viele Argentinier. 18.-19.1: Am 18. haben wir mit unseren Kollegen und deren Nachbarn einen Ausflug in die noerdlichen Ortschaften von La Falda gemacht: Villa Giardino, Estancia (=Hacienda) "El Rosario" mit Alfajor-Degustation, Uritorco (esoterischer Ort, wo angeblich UFO's erscheinen), Stausee "Los Cajones".
Am 19. haben wir einen wunderbaren Tag am Bergbach Cabalango verbracht. Baden im Bergbach und typischer, argentinischer Grill, "Asado" (Deyvid und Patricio waren unsere Grillmeister!), mit unserer Gastfamilie.
20.1.: Flug nach Buenos Aires. Gut angekommen. Am Nachmittag besuchten wir die Fussgaengerzone der Stadt und unseren Freund Quitos (Bruder von Sara). Nachtessen in einem peruanischen Restaurant.
21.1.: Andrea ist es heute schlecht gegangen. Magenprobleme. Sie blieb den ganzen Tag im Bett. Hotelarztbesuch (Gratisservice des Hotels). 22.1.: Andrea hat sich gut erholt. Dann haben wir einen Spaziergang entlang der Hafenmole Puerto Madero gemacht. Danach haben wir mit einem gemieteten Taxi eine Stadt-Tour gemacht: Regierungspalast (Casa Rosada), Kongresshaus, Obelisk (Argentiniens Wahrzeichen), La Boca, El Telmo (Altstadt mit Tangolokalen). Am Abend haben wir den Film "Morir otro dia" (007) gesehen. Kinoeintritt nicht einmal 2 Sfr.!
23.1.: Mit Quitos und Familie machen wir einen Ausflug an den Tigre (Flussdelta, wo der Rio Parana und Rio Uruguay ins Meer fliessen), einem beliebten Wochenendausflugsziel der Porteños. Dort steigen wir in ein Boot und machen eine einstuendige Bootstour durch die verschiedenen, verzweigten Wasserarme, welche von argentinischen Ferienhaeuschen auf Pfaehlen gesaeumt werden. Auf der Rueckfahrt steigt ein Tango-Musiker in den Zug und verzaubert alle Passagiere mit bester Tango-Musik à la Astor Piazzolla.
24.1.-26.1.: Ausflug nach Uruguay. Am Sonntagabend kommen wir mit dem Katamaran nach einstuendiger Ueberfahrt in Buenos Aires an. Treffen mit Carmen (Schwester von Sara und Quitos) und Toechterchen zum Nachtessen.
27.1.: Mit einem gemieteten Taxi erkunden wir die Stadtteile La Recoleta und Palermo, den wohlhabenden Quartieren von Buenos Aires mit schoenen Parkanlagen. Am Nachmittag gehen wir zu Quitos. In einem alten, holprigen, wackeligen Zug rattern wir zusammen in die Agglomeration von Buenos Aires, um Carmen und ihren Bruder Juan Carlos zu besuchen.
Buenos Aires ist eine - entgegen all dem gehoerten - recht sichere Stadt, modern, schoen, mit europaeischem Gesicht.
28.1.: Flug Buenos Aires - Ushuaia (Feuerland) via El Calafate. Nun sind wir in der suedlichsten Stadt der Welt angekommen! Es ist ca. 8-12 Grad kuehl (Suedsommer !!). Spaziergang durch das Staedtchen, welches von leicht schneebedeckten Bergen und dem Hafen umsaeumt werden. Von Ushuaia aus starten im Sommer Expeditionen in die nahe Antarktis.
29.1.: Heute haben wir in einer organisierten Tour die Seen "Escondido" und "Fagnano" besucht. Unterweges haben wir die feuerlaendische Landschaft bewundern koennen. Es hat viele Waelder (v.a. Lenga, Ñire und Coihue-Buchenwaelder), Gletscher, Baeche und wilde Tiere (u.a. Fuechse, Biber, Hasen, Guanakos). Eine Husky-Farm konnten wir auch besuchen mit sehr schoenen, menschenfreundlichen Hunden. Die Seen haben sehr klares Wasser und sind von Waeldern umringt. Man kann sich hier sehr gut entspannen. Es ist ein wahres Paradies fuer Wanderer und Naturfreunde!
Zueruck in der Stadt (etwa 46'000 Einwohner) besichtigten wir das Gefaengnis-Museum von Ushuaia. Die eindruecklichen, traurigen Lebengeschichten der damaligen Straeflinge lassen einen erschaudern. Dieses Gefaengnis wurde von den Insassen eigenhaendig (von 1902 bis 1920) gebaut, ebenso wie Strassen, die Kanalisationen und der Hafen dieser Stadt. Fluchtmoeglichkeiten waren ausgeschlossen, da das harte Klima, die karke Natur und die Distanzen - am Ende der Welt - alle Versuche zu Nichte machten. 1947 wurde die Haftanstalt aus humanitaeren Gruenden geschlossen.
Viele Bezeichnungen in dieser Stadt traegen den Namen "... Ende der Welt". Wir logieren folglich im Hotel "Posada am Ende der Welt".
30.01.: Heute waren zwei Ausfluege auf dem Programm. Der 1. beinhaltete den Besuch des Nationalparks "Tierra del Fuego", wo wir urchige, knorplige Waelder, Berge und Seen bewundern konnten. Wir konnten wilde Hasen beim Grass fressen beobachten, sowie Biber-Staudaemme sehen. Die Panamericana (Amerikas lange Hauptstrasse von Alaska bis ins Feuerland) endet hier im Nationalpark.
Danach hatten wir Zeit zwei Museen zu besuchen, das Museo Yamana und Museo del Fin del Mundo. Die Muschel essenden und fischenden Yamana-Indianer sind leider bereits ausgestorben ebenso wie die Guanako jagenden Ona-Indiander Feuerlands und dies, - wie koennte es anders sein - durch den weissen Mann.
Der 2. Ausflug am Nachmittag beinhaltete eine Katamaran-Fahrt durch den breiten, grossen Beagel-Kanal. Auf der Fahrt haben wir Kolonien von Seeloewen und -voegeln wie Kormoranen, Moewen, etc. besucht, welche auf den Inselchen in der Bucht von Ushuaia leben.
31.1.: Am Morgen hatten wir noch genuegend Zeit, um mit dem Sessellift an den Fuss des Gletschers "El Martial" hochzufahren und bis an seinen Fuss zu wandern, wo es eisig windete und schneite (wie in der Schweiz!). Am Nachmittag gings per Flug von Ushuaia nach El Calafate. Am Abend setzten wir uns in ein Tango-Lokal. Mate-Tee schluerfend beobachteten wir live eine Tango-Tanzshow. Eine sehr fesselnde, mitreissende Darbietung, Caramba !!
1.2.: Heute besuchen wir den drittgroessten Gletscherpark der Welt - nach der Antarktis und Groenland - den "Parque Nacional de los Glaciares". Unser Ausflug bringt uns zur Perle der Gletscher, dem "Perito Moreno". Flaeche: 257 Km2, Laenge ueber 14 km, Breite 6 km. Die ganze Gletscherwelt nimmt eine Flaeche von 13'000 Km2 ein, der Perito Moreno ist groesser als Buenos Aires. Majestaetisch und maechtig erheben sich die horizontal aufgetuermten weiss-blauen Eismassen vor uns. Ein absolut beeindruckendes und spektakulaeres Erlebnis! Mit einem Katamaran naehern wir uns auf 200m den Eisbergen. Wir fuehlen uns wie in der Antarktis !! Danach wandern wir auf Holzpasserellen entlang des Gletschers und entdecken ihn von allen Ecken und Enden aus einer immer neuen Perspektive. Auf dem Gelaender sitzend lauscht man in die Stille der Eisbloecke und der Natur, bis ein Knirschen, Knarren, Knacken oder lautes Donnern diese Stille durchbricht. Der Gletscher ist in staendiger Bewegung, er schiebt sich pro Tag 1.5m vorwaerts und an seiner breiten Stirn stuerzen dann ab und zu laut krachend und donnern Eistuerme wie Lanzen ins milchige Gletscherwasser des Lago Argentino und schlagen hohe Wellen. Ein absolut fantastisches Highlight !!! Man moechte nicht mehr weggehen und immer weiter staunen. Ueber dem Gletscher und den Berggipfeln koennen wir gleichzeitig die Koenige der Anden bei ihren majestaetischen Fluegen beobachten - die Kondore.
2.2.: Heute gings ueber staubige Naturstrassen durch die weiten Grassteppen Patagoniens auf eine Schaffarm, die Estancia Anita, wo uns anschaulich erklaert wurde, wie man Schafe schert. Auf dem Hinweg hatten wir das riesen Glueck, in dieser kargen Pampa seltene Guanakos und Straussenvoegel zu entdecken. Danach wanderten wir zu einem Felsen mit 3'500-Jahre alten Felsmalereien der Tehuelche-Urmenschen. Am Schluss spazierten wir entlang des Gletschersees Lago Roca, wo Alejandro seine Fuesse mutig im kalten Wasser badete. Den Rueckweg wollten wir dann durch den Wald vornehmen, aber da das Dickicht dieses Lenga-Urwaldes so dicht wurde und wir uns beinahe verirrten, mussten wir unseren Rueckweg wieder via Seeufer aufnehmen !! Puh geschafft, aber voller stacheliger Dornen !!
3.2.: Endlich erfuellt sich unser Wunsch nach einer Pferdetour !! Von der Estancia Alice aus besteigen wir unsere Pferde, ich setze mich auf die gescheckte "Dulcinea" - ein besonders sanftes Pferd, wie mir versichert wird, und Alejandro auf den braunen "Tigi". Aber alles kommt ganz anders: Dulcinea will nicht laufen und legt sich zweimal flach hin und ich purzle sanft ins Gras. Also beschliesst unserer erfahrene Pferde-Gaucho Alejandro, die kaprizioese Dulcinea zu uebernehmen und ich reite jetzt Tigi. Wir besteigen den 1'100m hohen Berg "Cerro Frias", von wo aus wir einen wunderschoenen Panorama-Ausblick auf die weite, trockene Pampa und den blauen, immensen Lago Argentino haben. Auf dem Rueckweg machen wir bei einem Holz-Unterschlupf halt und essen Mittag. Es gibt frische Steaks vom Grill und Rotwein dazu, - lecker ! Auf dem letzten Reitstueck kreuzen sich unsere Wege - welch Glueck - nochmals mit diesen wunderschoenen, neugierigen Guanakos. Welch super-Tag !!
4.2.: Alle Knochen tun weh vom Ausritt, welchen wir in guter Erinnerung behalten werden. Weiterflug nach San Carlos de Bariloche, - der Schweiz von Argentinien, wo uns angenehme 18-20 Grad erwarten. Den Abend verbringen wir dann im Chalet Suisse-Restaurant bei Freddy, dem schweiz-argentinischen Bekannten von Stefanie. Es gibt Apfel-Torte und danach Kaese-Fondue !! Wir plaudern "schwytzerduetsch" mit Freddy und seinem CH-Kollegen Martin.
5.2.: Heute hat uns Martin zum Mittagessen eingeladen, es gibt frischgefischte, grosse, wilde Bach-Forellen, welche ausgezeichnet schmecken. Am Nachmittag faehrt uns Martin durch die wunderschoene Seenregion des "Parque Nacional Nahuel Huapi". Wir besuchen auch die winzige "Colonia Suiza", wo wir sogenannte "Schweizer"-Schokolade degustieren.
6.2.: Mit einem Busslein machen wir eine Tagestour, den "Circuito Grande". Es geht durch Coihue-Waelder, den Baumriesen unter den Baeumen, welche eindrueckliche 50m hoch wachsen koennen und dicke Staemme bilden. Entlang grosser, blauklarer Seen kommen wir in eine kleine Mapuche-Siedlung (Ureinwohner), wo wir Mittag essen. Auf dem Rueckweg fahren wir durchs "Valle Encantado" (Vewunschenes Tal), wo wir skurille Felsformationen beobachten koennen und die Landschaft wieder steppenartige Pampa wird.
7.2: Heute fahren wir entlang von tuerkisblauen Seen und Coihue-Waeldern zu einem kleinen, aber steilen Wasserfall, den wir nach einer kurzen Wanderung durch ein Bambus-Waeldchen erreichen. Danach gehts weiter durch diese immense, schoene und saubere Bergseen-Landschaft zum maechtigen, "schwarzen" Gletscher und erloschenen Vulkan "El Tronador" (der Donnernde). Die Eisschichten sind mit schwarzem Staub bedeckt, was dem Gletscher seinen Namen gab. Das ganze Gebiet war urspruenglich vulkanisch und so sieht man ueberall Vulkangestein. Unterwegs entdecken wir auch einen neugierigen, schoenen patagonischen Fuchs, den "zorro colorado", der sich recht nahe an uns heranwagt.
8.2.: Ruhetag. Wir sitzen im Internet-Café und schreiben Berichte und mails. Andrea geht bald zum Coiffeur. Morgen gehts weiter nach Chile. Heute abend essen wir nochmals im Chalet Suisse bei Freddy, von dem wir uns verabschieden. Es gibt Filet mignon mit Cafe de Paris.

Argentinien ist entgegen all dem Gehoerten in der Schweiz recht sicher und ruhig. Das Land ist gut zu bereisen; wir haben hier eine wundervolle Zeit verbracht. Wer gerne gegensaetzliche Landschaften erlebt und die Weiten Patagoniens sucht, dem kann man Argentinien nur empfehlen; es ist ein wunderschoenes, reizvolles Land.

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Argentina, la tierra del Tango, del buen vino y de los asados nos espera. Seguro encontraremos locales en Buenos Aires donde se podra gozar del Tango del "Zorzal Criollo" Carlitos Gardel!!

11.01: Hoy viajamos por bus desde nuestro primer punto en Argentina, Puerto Iguazu hacia Posadas acompañados de una intensa lluvia. Se pudo apreciar que hay mucha tala de la selva para sembrar los pinos sobretodo el pino "Oregon" y el pino natural de Argentina "Araukario". Esta provincia argentina Misiones abastece de maderas a casi todo el pais.
Muchos alemanes y suizos han colonizado estas regiones, lo que resalta casi a la vista o por los nombres de las personas que son comunes de esos paises. Misiones es tambien la tierra de los Guaranies, que habitan ademas en Paraguay.
Al llegar a Posadas nos llamo la atencion la cantidad (casi 99 %) de gente que toma el Mate. De dia y de noche! Ya en la noche paseamos por la costanera del rio Parana, el 5. mas grande del mundo. La gente es muy amable y colaboradora con los turistas y se toman bastante tiempo para explicarle a uno sobre la zona y Argentina en general. Ah, menos mal que bajo un poco la temperatura, ya que en Iguazu estaba casi insoportable.
12.01: Hoy hicimos un paseo a las ruinas jesuitas San Ignacio de Mini (60 Km. distante de Posadas). Las ruinas no estan en un buen estado ya que la selva ataca sus paredes y los trabajadores no se dan abasto. Hay incluso columnas y paredes que han sido devoradas por los arboles. Los Jesuitas "civilizaron" a los Guaranies entre los siglos 17 y 19. Respetaron su lenguaje, pero tambien aprovecharon de su mano de obra en mas de 35 Reducciones de esta provincia. En su apogeo tuvieron estas reducciones mas de 450,000 km2. Los Guaranies fueron ademas alli protegidos de los busca esclavos del Brasil en aquella epoca.
En la tarde hicimos con un guia, otro paseo al parque Nacional del Parana (6 km. distante de San Ignacio), en las riberas del rio del mismo nombre. Muy hermoso el paisaje. Abundante vegetacion, iguanas enormes, mariposas, loros, y la gigantesca hormiga tigre negro. Nunca vimos hortigas tan grandes que eran practicamente arboles!
13-14.01: Hoy viajamos a Corrientes por bus. Alli visitamos la ciudad de Resistencia, que es la entrada al "Gran Chaco". Nos bañamos en el rio Parana, descansamos un poco, comimos pescado y listos para salir hacia Cordoba luego de estas tres dias por estos lares.
15-20.01: Viajamos en avion a Cordoba via Buenos Aires. Alla nos esperaban nuestras amistades peruanas que yo (Alex) no veia desde hace mas de 11 años: Sara, sus hijos y su esposo. Desde este dia hasta el 20 estuvimos en La Falda, en las serranias de Cordoba, donde viven ellos. Es un lugar muy maravilloso y turistico a la vez. Hay bastantes diques de agua como "Los Molinos" (en la foto estamos con Alberto, hijo de Sara), colonias de alemanes, suizos, austriacos, es decir generalemente europeos. Visitamos la Cumbrecita (colonia alemana), Villa Carlos Paz, Cosquin, Villa Giardino, Los Cocos y el domingo 19.01 el rio Cabalango, donde hicimos un rico asado. Deyvid y Patricio lo prepararon exquisitamente. El baño en el rio con aguas cristalinas fue fantastico, aunque tuvimos que cuidarnos de las quemaduras de sol. La estancias en casa de Sara y Patricio fue maravillosa y estamos muy agradecidos por su hospitalidad.
Las serranias de Cordoba (a 1 hora de distancia de Cordoba) son una maravilla de naturaleza que todo visitante a Cordoba no debe perderse.
20.01: Hoy viajamos a Buenos Aires y nos causo buena impresion esta ciudad. Visitamos a Quitos (hermano de Sara) y su familia y comimos tipica comida peruana en un restaurant.
21.01: Parece que la comida no le asento bien a Andrea y hoy tuvimos descanso obligado.
22.01: Andrea se repuso del malestar he hicimos un paseo por el Puerto Madero. Luego alquilamos un taxi y visitamos los lugares importantes de la ciudad como La Casa Rosada, El Congreso, La Boca, el Estadio La Bombonera, El Obelisco y el barrio antiguo El Telmo (con varios locales de Tango). En la noche fuimos al cine y vimos la pelicula "Morir otro dia". La entrada estaba barata, 4.50 Pesos, menos de 1.50 US$.
23.01: Paseo al delta Tigre con nuestros Quitos y su familia. Alli desembocan los rios Parana y La Plata en el Oceano Atlantico. El paseo fue en una barca. Muchos porteños pasan fines de semanas alli. Los brazos del delta recuerdan al las calles de Venecia.
24-26.01: Paseo a Uruguay.
27.01: En la mañana paseamos en taxi por los barrios La Recoleta y Palermo, dos de los barrios mas acomodados de esta ciudad. Hay muchos parques y destacan sus frondosos arboles.
En la tarde visitamos a Carmen y Juan Carlos, hermanos de Quitos, en las afueras de Buenos Aires, Los Bosques. En camino pasamos por los estadios de futbol de Huracan y Racing. El tren que nos llevo fue muy pintoresco. Interesante recorrer las afueras de esta ciudad.
En general la impresion que nos dejo Buenos Aires, es que es una ciudad muy interesante por visitar, tiene muchos museos, parques, plazas, restaurantes, etc, etc. Una de las cosas mas positivas, es que es una ciudad segura y no es peligrosa como en un inicio habiamos escuchado. Naturalmente hay que ser precavidos como en todo sitio. Vale la pena visitarla!
28.01: Hoy temprano hemos viajado a Ushuaia (Fin del Mundo!). Aqui hay 12 grados de temperatura y nos cae bien ya que el calor era insoportable en Buenos Aires. Los lagos y los paisajes australes nos esperan mañana temprano!
29.01: Hoy visitamos en una excursion organizada los lagos Escondido y Fagnano. Las aguas son bien cristalinas pero tambien recontra frias. Hay abundante vegetacion (bosques de Lenga), glaciares y animales silvestres como castores, vizcachas, zorros colorados, guanacos, aves rapaces, etc. etc. Pasamos tambien por un criadero de perros Huskies, muy lindos y cariñosos. La carretera que transitamos es la Panamericana y es el ultimo tramo del Continente Americano. En fin todo aqui se llama el "Fin del Mundo". El Hotel del Fin del Mundo, la Calle del ..., el Faro del ..., etc. pero claro tienen razon, ya que aqui estamos en el fin del mundo. Nosotros estamos alojados por ejemplo en "Posadas del Fin del Mundo"
Luego de regreso a esta pequeña ciudad de 46'000 habitantes visitamos el Museo de la excarcel de Ushuaia. Muy impresionante esta construccion que fue iniciada en 1902 y terminada 1920. Ah, fue construida por los mismos prisioneros. Las tristes historias de estos reos se pueden leer en cada una de las celdas que se pueden visitar. Por razones humanitarias se cerro en el año de 1947. Estos reos tambien construyeron calles y canalizaciones que hoy dia estan en funcionamiento en esta ciudad.
30.01: Hoy hicimos dos paseos organizados. El 1. al Parque Nacional de Tierra del Fuego. Vimos muchas bosques, montañas, lagos, liebres comiendo pastos y mucha tranquilidad con toda la naturaleza. Por este lugar termina la Carretera Panamericana. Tambien el Tren del Fin del Mundo. Hacia regular de frio. Sobretodo vientos helados.
Como tuvimos tiempo antes del segundo paseo, mejor dicho nos lo posponieron para 3 horas despues, fuimos a dos museos: El Yamana y el del Fin del Mundo. El pueblo Yamana esta lamentablemente ya extinguido. Ellos vivian de la pesca y de los mejillones (choros) del mar.
El 2. paseo lo hicimos en un catamaran hacia los archipielagos del Canal de Beagle. Alli vimos colonias de Lobos Marinos y aves como Cormoranes, Gaviotas, etc. Un espectaculo maravilloso. El frio bajo en la tarde y es agradable caminar un poco asi. Mañana partiremos hacia Calafate, donde nos espera entre otras cosas el Perito Moreno.
31.01: Hoy en la mañana tuvimos todavia tiempo de ir con las sillas aereas hacia el Glaciar "El Martial". Hacian unos vientos muy helados. Llegamos al pie del mismo. Estaba nevando.
En la tarde volamos hacia El Calafate. En la noche vimos un show de Tango en un local. Apasionado baile de la pareja en escena. Para no perderselo.
01.02: Empezando Febrero visitamos el famoso Glaciar "Perito Moreno", que se encuentra en el "Parque Nacional de los Glaciares", el 3. mas grande del mundo, luego de la Antartida y Groenlandia. Impresionante masas de hielo. Tiene un largo de 14 km. por anchura de 6 km. Es realmente majestuoso. Con un catamaran nos acercamos a 200 m. del mismo y a veces caian enormes bloques de hielo al "Lago Argentino" lo que producian olas y sonidos como explosiones espectaculares. Esto es realmente el plato fuerte del paseo. La gente espera casi muda a ver donde caera el proximo bloque. Tuvimos suerte de ver algunos desde la pasarela circundante al Glaciar. Habia un muchacho que estuvo con su camara largo rato esperando y no caia nada, se canso, arreglo sus cosas y empezo a irse; en eso cayo un gran bloque y si vieran como requinto el muchacho despues; asi es la naturaleza aqui.
Tambien pudimos ver Condores sobrevolando los glaciares, como reyes de los aires. Al final de la jornada nadie queria irse de este lugar magico.
02.02: El siguiente paseo nos llevo a la Estancia Anita, pinturas rupestres (con 3'500 años de antiguedad) y la Camping del Lago Roca. En la Estancia Alice nos mostraron como se corta la lana de las ovejas, pero por fotos, ya que la epoca de eso ya paso. Muy lindos paisajes gozamos este dia. Cuando estuvimos a orillas del Lago Roca por fin pudimos mojar los pies, ya que la temperatura era agradable: 18 grados. Nosotros tomamos otro camino de la orilla del lafo hacia el Camping y casi nos perdimos por el enmarañado bosque que intentamos cruzar. Tuvimos que regresar al camino inicial, pero nuestra ropa estaba llena de espinas, en fin.
03.02: Nuestro sueño de cabalgar a caballo se realizo hoy dia con el paseo al Cerro Frias (todo el dia). Altura 1'100 metros. Vimos otra vez guanacos, desde muy cerca. El caballo de Andrea estuvo muy caprichoso, por lo que hizo cambio de caballos con Alejandro. Despues todo marcho bien. Al medio comimos en una cabañita en el cerro asado y pan y de tomar rico vino tinto. La cabalgata tanto de subida como de bajada estuvo buenaza. La vista desde la cima de este cerro es fantastica, se puede ver el Lago Argentino, en su amplitud, la ciudad de El Calafate, las Pampas, los Andes nevados y la frontera con Chile. Andrea parecia una Gaucha sobre su caballo!
04.02: Luego de dormir bien alistamos nuestras cosas y al mediodia viajamos por avion a San Carlos de Bariloche. Llegamos bien y luego de instalarnos en un hotel visitamos a Freddy, amigo suizo-argentino que vive aqui, cuya direccion nos dio Stefanie. El tiene un "Chalet Suizo" donde prepara entre otras cosas Tortas, Fondue, Raclets. Hicimos amistad tambien con otro suizo que vive aqui, con Martin. De cena hubo fondue!
05.02: Hoy comimos en casa de Martin ricas truchas recien pescadas de un afluente del Lago Nahuel Huapi. Ah, nosotros tenemos desde nuestra habitacion una vista excelente del lago. Despues del almuerzo hicimos el paseo llamado "Circuito Chico" con Martin. Lindos paisajes con los diversos brazos que forma este lago. Tambien visitamos la "Colonia Suiza", donde degustamos de los chocolates, naturalmente!
06.02: Hoy hicimos en un bus el paseo del "Circuito Grande", que nos llevo la parte norte del Parque Nacional Nahuel Huapi. Vimos muchos bosques con arboles Coihue. Estos crecen hasta 50 metros. Visitamos una estancia de una familia mapuche, donde almorzamos. Hay muchos hermosos lagos por estos parajes. Los pueblos "Villa Angostura" y "Villa Traful" estuvieron en nuestro camino. Tiene mucha arquitectura alemana o suiza, por los primeros colonos que las popularon.
Al mediodia continuamos al "Valle Encantado", donde las cimas rocosas de las montañas forman caprichosas figuras como leones, catedrales, frailes, elefantes, etc. Al final vimos nuevamente las lindas pampas o estepas argentinas.
07.02: Ahora nos dirigimos al lado sur de este Parque Nacional Nahuel Huapi. Plato fuerte es el Glaciar Tronador. Su nombre debido aque cuando caen enormes bloques de hielo hacen un ruido estruendoso. Antes de eso pasamos por bosque de Coihue, lagos de diversos colores como verde, turquesa, azul, blanco, etc. Muy hermosa la naturaleza aqui. Al llegar al pie del Tronador vimos el famoso "Glaciar Negro". Estaba negro porque cuando caen los bloques de hielo del Tronador, tambien acarrea polvo y mancha todo el glaciar formado abajo. Impresionante!
08.02: Hoy descanso y actualizacion de nuestras paginas web. Mañana partimos hacia Chile.
09.02: Con un poco de tristeza dejamos hoy por la mañana Argentina y nos dirijimos a Chile. Fue un maravilloso tiempo en Argentina. Empezando por Iguazu, pasando por la Tierra Colorada de Misiones, por las Serranias de Cordoba, por la linda ciudad de Buenos Aires y naturalmente la Patagonia. Ushuaia, el Glaciar Perito Moreno asi como San Carlos de Bariloche y alrededores nos impresionaron muchisimo y es absolutamente recomendable para todo viajero amante de latinoamerica.
En ninguna forma nos hemos sentido incomodos o con falta de seguridad en este pais a pesar de lo que escuchamos antes de viajar. Seguro que volveremos en otra ocasion a esta linda Argentina!

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